Für den insolventen Ausrüster Le Coq Sportif, an dem die Beteiligungsgesellschaft Airesis 75 Prozent hält, gibt es zwei Kaufinteressenten. Dies berichtet die Region Grand Est am Montag. Die Region hat sich zudem bereiterklärt, die Hälfte ihrer Forderungen gegenüber dem Unternehmen abzuschreiben, um eine Übernahme zu erleichtern. Seit November befindet sich Le Coq Sportif in einem Insolvenzverfahren.
„Zwei Übernehmer haben sich gemeldet. Zum jetzigen Zeitpunkt scheint nur einer der Kandidaten in der Lage zu sein, einen Entwurf für einen Sanierungsplan einzureichen“, erklärt der Präsident der Region Grand Est, Franck Leroy. Über den Sanierungsplan wurde bereits am vergangenen Freitag abgestimmt.
Staatliche Unterstützung für Erhalt des französischen Standorts
Der Sanierungsplan wird vom Staat unterstützt, da er einen Erhalt des Standorts in Romilly-sur-Seine vorsieht und den Gläubigern eine bessere Behandlung bietet. Das alternative Konzept sieht dagegen den Verkauf der Lizenzen ins Ausland vor, was offenbar weniger Zustimmung findet.
Der Insolvenzverwalter plant, im April die Gläubiger von Le Coq Sportif zu konsultieren, um einen teilweisen Verzicht auf ihre Forderungen zu erreichen und dadurch die Übernahme zu ermöglichen. Anschließend müssen die Pläne noch vom Pariser Handelsgericht genehmigt werden.
Erhebliche Verschuldung bei öffentlichen Gläubigern
Le Coq Sportif hat bei öffentlichen Akteuren Schulden in Höhe von 60 bis 70 Millionen Euro angehäuft. Das Unternehmen erhielt insbesondere mehrere Darlehen des französischen Staates, die sich auf insgesamt 42 Millionen Euro belaufen, wie die Region Grand Est mitteilt.
Anfragen der Nachrichtenagentur AFP wurden von Le Coq Sportif nicht unmittelbar beantwortet. Auch der Mehrheitseigentümer Airesis wollte keinen Kommentar zur aktuellen Situation abgeben.
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