Adidas-Aktie: Das tut richtig weh!

Neue Einfuhrzölle durch die Trump-Administration treffen Adidas besonders schwer - Aktie verliert über zehn Prozent und erreicht 52-Wochen-Tief bei 195,40 Euro

Auf einen Blick:
  • Strafzölle auf wichtige Produktionsländer verhängt
  • Vietnam mit 46 Prozent Zollbelastung
  • US-Markt für Wachstumskurs unverzichtbar
  • Aufwärtstrend erhält deutlichen Dämpfer

Es gibt heute an den Märkten kaum ein anderes Thema als die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle gegen Freund und Feind. Auch bei Adidas hinterlassen jene einen bleibenden Eindruck, und das sogar in besonders ausgeprägter Weise. Denn Trump hat wichtige Produktionsländer der großen Sportartikelhersteller besonders ins Visier genommen.

Pauschal erheben die USA schon ab dem kommenden Wochenende zehn Prozent Einfuhrzölle auf jegliche Importe. Dazu kommen, je nach Herkunftsland, teils saftige Aufschläge. Vietnam wird etwa mit 46 Prozent belastet, China wird mit Zöllen von 34 Prozent belastet. In beiden Ländern werden Sportschuhe und Co. in Massen hergestellt.

Adidas auf Talfahrt

Warum genau Trump in Südostasien derart zulangt, das wird wohl sein Geheimnis bleiben. Dass er dadurch die USA zu neuem Wohlstand bringen wird, daran mögen zwar er selbst und seine Anhänger glauben. Die allermeisten Ökonomen befürchten aber das genaue Gegenteil und rechnen weltweit mit heftigen Auswirkungen.

Die Anleger von Adidas sind ebenfalls nicht gut gelaunt und ließen den Aktienkurs heute Morgen um etwas mehr als zehn Prozent in die Tiefe purzeln. 198,70 Euro standen auf dem Ticker, als dieser Artikel gerade entstand. Zeitweise wurde bei 195,40 Euro ein neues 52-Wochen-Tief markiert. Der laufende Aufwärtstrend erhält dadurch eine herbe Delle.

Adidas Aktie Chart

Unverzichtbar

Viel wird momentan über geeignete Reaktionen auf den feindseligen Kurs der USA geredet. Gefordert wird aus einigen Ecken, selbst mit Zöllen zu reagieren oder sich mehr auf den europäischen Markt zu konzentrieren. Letzteres ist für Adidas allerdings keine Option, so der Wachstumstrend fortgesetzt werden soll. Dazu ist der US-Markt zu groß und zu bedeutend. Das erklärt auch, warum die Aktie überdurchschnittlich von den aktuellen Entwicklungen belastet wird.

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